Munzee ohne mobiles Internet? Jetzt schon!

Seit heute ist eine neue Version der Munzee-App über Google Play erhältlich. Wie hier von Tobit schon beschrieben, hat nun endlich das lange erwartete Offline-Scannen und Offline-Verteilen der Munzees Einzug gehalten. Die Funktion ist dafür gedacht, dass man auch an Orten spielen kann, an denen man kurzfristig keine Internetverbindung hat – beispielsweise im Ausland.

Sicher gibt es aber auch einige Smartphonebesitzer, die gar keine Internet-Flatrate gebucht haben und Munzee dadurch gar nicht getestet haben. Mit der aktuellen App kommen sie leider immer noch nicht wirklich weiter, denn es ist noch nicht möglich, die Beschreibungen der Munzees und ihre Koordinaten vor der Suche zu speichern. An dieser Stelle kann man sich aber mit einer anderen App behelfen. Das Vorgehen ist einfach.

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ownCloud – den Google Kalender importieren

Wie im Einstiegsartikel angekündigt, möchte ich gern erklären, wie man seine(n) Google Kalender in die ownCloud importiert.

Zuerst loggt man sich in seinen Google Kalender ein, wählt auf der linken Seite den entsprechenden Kalender und öffnet die Kalender-Einstellungen im Kontextmenü. Im unteren Bereich der neuen Seite erscheinen einige bunte Buttons. Wir konzentrieren uns auf die Zeile Privatadresse und klicken den grünen ICAL-Button. Es öffnet sich ein kleines Fenster und mit einem Klick auf den angezeigten Link kann der Kalender heruntergeladen werden. Der Großteil der Arbeit ist jetzt schon getan.

Die heruntergeladene ICS-Datei muss jetzt nur noch irgendwo in der ownCloud abgelegt werden. Zum Hochladen sollte am besten das Web-Interface genutzt werden, denn das brauchen wir auch noch im nächsten Schritt. Ist die Datei hochgeladen, klickt man sie einfach an und wird direkt gefragt, in welchen Kalender man importieren mag oder ob ein neuer erstellt werden soll. Wir wählen „Neuen Kalender anlegen“ und geben den Namen des neuen Kalenders an. Nach einem Klick auf „Importieren!“ dauert es nicht lange und ownCloud meldet „Kalender erfolgreich importiert„. Fertig. 🙂 Die ICS-Datei kann nun wieder gelöscht werden.

Als ich den Kalender danach über das Menü öffnete, staunte ich nicht schlecht. ownCloud hatte ein paar steinalte Wiederholungs-Termine für jeden Tag eingetragen. Da gibt es wohl noch einen kleinen Fehler im Kalender-System. Man braucht aber nur einen der falschen Termine anklicken und Löschen wählen. Danach sind alle falschen Wiederholungen des Eintrags verschwunden.

Wie auch bei Google, kann man den eigenen Kalender danach mit anderen Leuten teilen, falls diese ein Konto in der ownCloud haben. Dazu einfach oben rechts Kalender wählen und dann beim entsprechenden Kalender unter „Kalender teilen“ den Nutzer oder die Gruppe wählen. Es ist ebenfalls möglich, seinen Kalender mit dem Android-Smartphone oder dem iPhone zu synchronisieren.

ownCloud 4 – die ersten Eindrücke

Vor ein paar Tagen stolperte ich im Netz mal wieder über ownCloud. Ich hatte schon vor einiger Zeit mal darüber gelesen, das Projekt dann aber wieder aus den Augen verloren. Doch was ist ownCloud denn jetzt eigentlich? Das ist recht einfach zu beantworten. ownCloud ist so etwas wie ein eigenes „Datencenter“ im Internet und ist beispielsweise mit Dropbox, SugarSync oder Google Drive zu vergleichen. Die „eigene Wolke“ kann aber laut Beschreibung der Entwickler noch deutlich mehr als Dropbox. So ist es möglich seine kompletten Kontakte und auch den Kalender über ownCloud zu verwalten. Auch ein Sync mit Android und iOS ist möglich. Das Schöne daran: Man weiß genau wo die Daten liegen. Nämlich auf dem eigenen Webserver. Liegt da nicht aber auch der „Knackpunkt“? Nun ja, ownCloud ist dann nur so sicher, wie man seinen eigenen Server eben absichert. Das kann dann wohl von offen bis paranoid reichen.

owncloudNatürlich ist es keine Single-User-Lösung. Man kann seine „Cloud“ auch mit Freunden oder der Familie nutzen. Als ich ownCloud installierte, lag es in Version 4.0.1 vor. Gerade habe ich auf 4.0.2 geupdatet. Es soll wohl zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Galerie gegeben haben. Die hochgeladenen Foto-Ordner können auch gleich über die Weboberfläche betrachtet werden. Continue Reading