ownCloud – den Google Kalender importieren

Wie im Einstiegsartikel angekündigt, möchte ich gern erklären, wie man seine(n) Google Kalender in die ownCloud importiert.

Zuerst loggt man sich in seinen Google Kalender ein, wählt auf der linken Seite den entsprechenden Kalender und öffnet die Kalender-Einstellungen im Kontextmenü. Im unteren Bereich der neuen Seite erscheinen einige bunte Buttons. Wir konzentrieren uns auf die Zeile Privatadresse und klicken den grünen ICAL-Button. Es öffnet sich ein kleines Fenster und mit einem Klick auf den angezeigten Link kann der Kalender heruntergeladen werden. Der Großteil der Arbeit ist jetzt schon getan.

Die heruntergeladene ICS-Datei muss jetzt nur noch irgendwo in der ownCloud abgelegt werden. Zum Hochladen sollte am besten das Web-Interface genutzt werden, denn das brauchen wir auch noch im nächsten Schritt. Ist die Datei hochgeladen, klickt man sie einfach an und wird direkt gefragt, in welchen Kalender man importieren mag oder ob ein neuer erstellt werden soll. Wir wählen „Neuen Kalender anlegen“ und geben den Namen des neuen Kalenders an. Nach einem Klick auf „Importieren!“ dauert es nicht lange und ownCloud meldet „Kalender erfolgreich importiert„. Fertig. 🙂 Die ICS-Datei kann nun wieder gelöscht werden.

Als ich den Kalender danach über das Menü öffnete, staunte ich nicht schlecht. ownCloud hatte ein paar steinalte Wiederholungs-Termine für jeden Tag eingetragen. Da gibt es wohl noch einen kleinen Fehler im Kalender-System. Man braucht aber nur einen der falschen Termine anklicken und Löschen wählen. Danach sind alle falschen Wiederholungen des Eintrags verschwunden.

Wie auch bei Google, kann man den eigenen Kalender danach mit anderen Leuten teilen, falls diese ein Konto in der ownCloud haben. Dazu einfach oben rechts Kalender wählen und dann beim entsprechenden Kalender unter „Kalender teilen“ den Nutzer oder die Gruppe wählen. Es ist ebenfalls möglich, seinen Kalender mit dem Android-Smartphone oder dem iPhone zu synchronisieren.

ownCloud 4 – die ersten Eindrücke

Vor ein paar Tagen stolperte ich im Netz mal wieder über ownCloud. Ich hatte schon vor einiger Zeit mal darüber gelesen, das Projekt dann aber wieder aus den Augen verloren. Doch was ist ownCloud denn jetzt eigentlich? Das ist recht einfach zu beantworten. ownCloud ist so etwas wie ein eigenes „Datencenter“ im Internet und ist beispielsweise mit Dropbox, SugarSync oder Google Drive zu vergleichen. Die „eigene Wolke“ kann aber laut Beschreibung der Entwickler noch deutlich mehr als Dropbox. So ist es möglich seine kompletten Kontakte und auch den Kalender über ownCloud zu verwalten. Auch ein Sync mit Android und iOS ist möglich. Das Schöne daran: Man weiß genau wo die Daten liegen. Nämlich auf dem eigenen Webserver. Liegt da nicht aber auch der „Knackpunkt“? Nun ja, ownCloud ist dann nur so sicher, wie man seinen eigenen Server eben absichert. Das kann dann wohl von offen bis paranoid reichen.

owncloudNatürlich ist es keine Single-User-Lösung. Man kann seine „Cloud“ auch mit Freunden oder der Familie nutzen. Als ich ownCloud installierte, lag es in Version 4.0.1 vor. Gerade habe ich auf 4.0.2 geupdatet. Es soll wohl zahlreiche Verbesserungen im Bereich der Galerie gegeben haben. Die hochgeladenen Foto-Ordner können auch gleich über die Weboberfläche betrachtet werden. Continue Reading

WordPress vs. Firefox

Nach dem Umzug der Website zu WordPress, musste natürlich auch irgendwann der erste „neue“ Artikel geschrieben werden. WordPress verwendet den, auch an vielen anderen Stellen genutzen, tinyMCE als Editor für Artikel oder Seiten. Bis dato hatte ich damit auch keinerlei Probleme. Der Editor in WordPress zeigte aber leider ein sehr unschönes Verhalten. Auf jegliche Benutzereingabe reagierte er sehr träge.

Beim Schreiben war das noch zu verschmerzen, doch wollte man korrigieren, waren starke Nerven gefragt. Das Löschen von Zeichen nach dem Drücken der Backspace-Taste oder die Navigation mit den Cursor-Tasten waren unbenutzbar. FirefoxDie visuelle Rückmeldung war so verzögert, dass man oft Zeichen löschte, die eigentlich bleiben sollten. Probehalber wurde Google Chrome geöffnet: Keinerlei Probleme. Nun gut, dann steig ich halt um! Mittlerweile gab es alle nötigen Plugins auch für Chrome. Das war vorher immer ein Grund, der mich noch abhielt. Klar gab es noch andere Kleinigkeiten, aber daran muss man sich wohl gewöhnen. Nachdem Chrome dann komplett eingerichtet war, testete ich den Firefox nochmal an einem anderen Rechner und siehe da: Keinerlei Probleme mit dem WordPress-Editor. Was ist denn da los? Eigentlich konnte es ja nur an irgendeinem Plugin liegen. Alle Plugins deaktiviert. Neustart. Gleiches Problem. Retoure.

Googlen brachte ebenfalls keine hilfreichen Hinweise zu Tage. Sämtliche Einstellungen im Firefox wurden durchforstet und ich wurde auch tatsächlich fündig. Das Entfernen des Hakens bei „Hardware-Beschleunigung verwenden, wenn verfügbar“ (unter Einstellungen -> Erweitert -> Allgemein -> Browsing) war des Rätsels Lösung. Warum hier ein Treiber(?) gebremst hat, kann ich leider nicht sagen. Probleme an anderer Stelle gab es nicht.

Der eine oder andere stand sicher vor dem gleichen Problem, für das es dann doch eine simple Lösung gab. 🙂

Howto: von Joomla 1.5.x zu WordPress 3.4

Um den Umstieg von Joomla auf WordPress zu meistern, gibt es verschiedene Varianten. Ich favorisierte einen kompletten Umzug von Artikeln, Kommentaren und auch den in Artikeln eingebundenen Bildern und Grafiken. Zuerst testete ich ein Joomla-Modul für den Export als XML. Dort gab es aber Probleme mit den Dateien der Mediathek und die Kommentare, welche ich unter Joomla mit jComments nutzte, konnten gar nicht exportiert werden. Eine funktionierende Lösung für alle auftretenden Probleme fand ich mit einem WordPress-Plugin.

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Ciao Joomla. Hallo WordPress!

Ich hatte ja schon lange vor, meine alte Joomla-Installation zu Updaten. Eigentlich kein Problem (sollte man meinen), doch ein Update von 1.5.x auf 1.7 oder gar 2.5 existiert nicht. Man müsste seine Installation migrieren. Für diesen Vorgang gibt es sogar mehr oder weniger gute Plugins, doch wirklich funktioniert hat es mit mehreren Versuchen innerhalb eines halben Jahres nicht. Ganze Kategorien gingen verloren, das Template gab es nur für 1.5.x und noch einige andere Kuriositäten tauchten auf. Ich schob die Umstellung also immer weiter vor mir her, denn (relativ) „sicher“ war die Installation ja.

WordPressGestern tauchte dann plötzlich ein Fehler auf, der alles ins Rollen brachte. Der ‚Home‘- und auch der ‚Login‘-Button verlinkten nun auf einmal auf localhost. 😯 Warum? Ich weiß es nicht. Am Template wurde seit Wochen nichts geändert. Nun ja, schnell war der Entschluss gefasst, dass es jetzt endlich soweit ist:

                             Ciao Joomla. Hallo WordPress!

Artikel, Kommentare und auch die Mediathek, also Artikelbilder etc., sollten natürlich mitkommen. Am Ende war es einfacher als gedacht. Den genauen Ablauf werde ich in einem seperaten Artikel erklären, denn es gibt sicher genug Leute, die vor dem gleichen Problem stehen.

Für alle, die der Technikkram nicht interessiert: Wenn ihr diesen Artikel lesen könnt, hat es geklappt. 😉

Wer von euch den Artikelfeed abonniert hatte, möchte ihn bitte auf die neue Feed-URL umstellen: http://da-fi.de/feed/

WebDAV – eine Alternative zur Dropbox?

Kaum jemand, der mehrere Computer nutzt oder eine schnelle und einfache Backuplösung für seine Daten braucht, kommt zur Zeit an Dropbox vorbei. Auch ich nutze es 🙂 Aber da man ja immer über andere, bessere Möglichkeiten nachdenkt und diverse Vorlesungen auch nicht spurlos an einem vorüber gehen, wollte ich testen, ob nicht vielleicht WebDAV hier eine Alternative darstellen kann. Platz auf dem Server war noch frei und so möchte ich euch im folgenden Beitrag an meinen Ergebnissen, Überlegungen und auch Problemen teilhaben lassen.

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