Wenn der Munzee dreimal klingelt…

POI-AlarmAuf unserer letzten größeren Munzee-Tour habe ich es endlich mal geschafft, ein (für mich) neues Feature von Locus auszuprobieren: den POI-Alarm. Ich hatte davon schon mal im letzten Herbst gehört, doch die Sache dann immer wieder vergessen. Ihr wisst ja wie das ist 😉 Doch was macht der POI-Alarm eigentlich?

Manch einer ist auf der Munzee-Jagd vielleicht davon genervt, ständig aufs Handy schauen zu müssen. „Sind wir jetzt schon vorbei gelaufen?“ Genau hier kommt der POI-Alarm ins Spiel. Sobald der nächste Munzee in Reichweite kommt, piept und/oder vibriert das Smartphone. Nicht unbedingt dreimal, das wäre mir auch zu heftig. 😛 Radius und Ton sind dabei frei wählbar. Standard ist ein einfacher kurzer „Piep“, den ich total ausreichend finde. Klar, für die Innenstadt ist das nicht unbedingt geeignet. Vielleicht mit Kopfhörern. Das muss dann aber jeder selbst entscheiden. Für die Runde im Grünen, bei der die Entfernungen zwischen den Klebern doch mal größer sind, finde ich es am Besten geeignet und werde es bestimmt auch öfter nutzen.

Die Einrichtung:

In Locus wählt man Funktionen und dort POI-Alarm. Im sich öffnenden Fenster gibt man nun die gewünschte Distanz für die Alarmierung an. Mit 30m habe ich in bewaldetem Gebiet gute Erfahrungen gemacht. Ansonsten könnt ihr euch bei den weiteren Einstellungen hier an der unteren Grafik orientieren. Wer mag, kann den Munzee natürlich auch singen oder einfach nur vibrieren lassen. Letzteres ist vielleicht auch für urbane Gegenden wieder interessant. Damit wäre die Einrichtung auch schon erledigt.

Gibt’s noch was? Der Leser mit einer Schwäche für’s Strom sparen hat es vielleicht schon bemerkt: Das GPS muss natürlich laufen, um eure Position zu ermitteln.

Bis jetzt hatte ich Locus immer so konfiguriert, dass die Abfrage der GPS-Position nur bei aktiviertem Display erfolgt. Die App verbraucht also (im Gegensatz zur Munzee-App) kaum Strom, wenn das Display aus ist. Irgendwie war ich also schon skeptisch, ob das nicht vielleicht ein großer Akku-Fresser wird. Die Praxis mit dem Galaxy S3 zeigte: komischerweise, nicht. Natürlich braucht das Phone mehr Strom als ohne den Alarm, aber so schlimm, wie ich mir das vorgestellt hatte, war es absolut nicht. Probiert es einfach mal selber aus. Da verhält sich ja jede Hardware etwas anders.Ich fand es wirklich sehr entspannend, nicht alle hundert Meter aufs Telefon schauen zu müssen. So kann man die Natur noch etwas mehr genießen und dazu noch von einem anderen Effekt profitieren: Man hat beim Scannen sofort einen guten GPS-Fix. Am Rande sei bemerkt, dass das natürlich nicht nur mit Munzees funktioniert, sondern mit allem, das man Locus eintrichtern kann.

Vielleicht habt ihr ja auch schon getestet?

POI-Alarm Einstellungen

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One Comment

  1. Super, deshalb habe ich extra auf PRO-Version upgegradet. Ist gerade bei Powertrails von Nutzen, sodass man nicht ständig aufs Smartphone starren muss.

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