WordPress vs. Firefox

Nach dem Umzug der Website zu WordPress, musste natürlich auch irgendwann der erste „neue“ Artikel geschrieben werden. WordPress verwendet den, auch an vielen anderen Stellen genutzen, tinyMCE als Editor für Artikel oder Seiten. Bis dato hatte ich damit auch keinerlei Probleme. Der Editor in WordPress zeigte aber leider ein sehr unschönes Verhalten. Auf jegliche Benutzereingabe reagierte er sehr träge.

Beim Schreiben war das noch zu verschmerzen, doch wollte man korrigieren, waren starke Nerven gefragt. Das Löschen von Zeichen nach dem Drücken der Backspace-Taste oder die Navigation mit den Cursor-Tasten waren unbenutzbar. FirefoxDie visuelle Rückmeldung war so verzögert, dass man oft Zeichen löschte, die eigentlich bleiben sollten. Probehalber wurde Google Chrome geöffnet: Keinerlei Probleme. Nun gut, dann steig ich halt um! Mittlerweile gab es alle nötigen Plugins auch für Chrome. Das war vorher immer ein Grund, der mich noch abhielt. Klar gab es noch andere Kleinigkeiten, aber daran muss man sich wohl gewöhnen. Nachdem Chrome dann komplett eingerichtet war, testete ich den Firefox nochmal an einem anderen Rechner und siehe da: Keinerlei Probleme mit dem WordPress-Editor. Was ist denn da los? Eigentlich konnte es ja nur an irgendeinem Plugin liegen. Alle Plugins deaktiviert. Neustart. Gleiches Problem. Retoure.

Googlen brachte ebenfalls keine hilfreichen Hinweise zu Tage. Sämtliche Einstellungen im Firefox wurden durchforstet und ich wurde auch tatsächlich fündig. Das Entfernen des Hakens bei „Hardware-Beschleunigung verwenden, wenn verfügbar“ (unter Einstellungen -> Erweitert -> Allgemein -> Browsing) war des Rätsels Lösung. Warum hier ein Treiber(?) gebremst hat, kann ich leider nicht sagen. Probleme an anderer Stelle gab es nicht.

Der eine oder andere stand sicher vor dem gleichen Problem, für das es dann doch eine simple Lösung gab. 🙂

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